Schlagwort: liquid democracy

Bundessausschuss beschließt einstimmig „Die digitale LINKE ausbauen“

26. August 2012  BAG, DIE LINKE.

Zum Parteitag in Göttingen in Juni 2012 haben wir aus den Reihen unserer BAG Netzpolitik den Antrag „Die digitale LINKE ausbauen“ eingebracht. Dieser wurde damals aus Zeitmangel vom Partei an den Parteivorstand und den Bundesausschuss der LINKEN zur Beratung überwiesen.

Gestern nun beschäftigte sich zuerst der Bundesausschuss mit unserem Antrag und beschloss diesen einstimmig. Der Parteivorstand wird den Antrag auf seiner Klausurtagung am 8./9. September 2012 beraten und hoffentlich auch zustimmen.

Die Kernforderung des Antrags ist die Einrichtung einer offenen Projektgruppe für alle Akteure und Interessierten der Partei DIE LINKE, die sich mit neuen (digitalen) Mitbestimmungs- und Beteiligungsformaten für die Mitglieder befassen soll. Im Antrag heißt es:

DIE LINKE richtet unter der Federführung der Bundesgeschäftsführung und unter Beteiligung der BAG Netzpolitik sowie weiteren Akteuren, wie zum Beispiel der Linken Medienakademie e.V., der AG Politische Bildung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine offene Projektgruppe zur digitalen Weiterentwicklung unserer Partei ein. Diese wählt eine Arbeitsweise, die es allen Genossinnen und Genossen über Online-Zusammenarbeit ermöglicht, die Arbeit der Projektgruppe zu verfolgen, zu begleiten und sich in die Debatten und Entscheidungen einzubringen. Die Projektgruppe erstellt einen Vorschlag für einen Arbeits- und Maßnahmenplan zur konsequenten Verbesserung unserer (digitalen) Beteiligungs- und Kommunikationsstrategie. Dabei gilt es, strikte Barrierefreiheit bei allen Angeboten und Instrumenten zur Beteiligung zu gewährleisten. Zudem soll auch ein Konzept für konkrete Bildungs-, und Schulungsangebote entwickelt werden. Es ist zwingend erforderlich, dass das Handwerkszeug digitaler Kommunikation schneller, präziser und zielgerichteter als Basisinstrument in die tägliche Arbeit unserer Partei einfließt.